Registrierung für die Teilnahme am Wettbewerb

Du möchtest am 7. Wettbewerb «Holz bewegt» teilnehmen, prima!

Um Dich für den Wettbewerb bewerben zu können, füll einfach das Formular hier aus.

Weitere Schritte sowie die Anmeldeunterlagen bekommst Du dann per Email zugesendet.
Bei einer Team-Bewerbung muss sich bitte jedes Team-Mitglied hier registrieren.

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Dein Stück Holz hier auf der Ausstellung? Das wäre so cool! 🙂

Der Wettbewerb

richtet sich an den Holz verarbeitenden Nachwuchs in Niedersachsen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein. Wir wollen mit dieser Initiative den gestalterisch-konzeptionellen Ansatz im Bereich von Aus- und Weiterbildung fördern. Die dem Wettbewerb innewohnenden Gedanken sollen die Teilnehmer dazu bewegen, „Gestalt und Nutzen“ wieder stärker miteinander zu verbinden.

Beispielhaft seien folgende Hinweise gegeben:

  • Ressourcenschonende Konstruktionen und Herstellungsweisen
  • Holz steht als Hauptwerkstoff (Furnier, Vollholz u.a.) eindeutig im Vordergrund, obwohl auch andere Werkstoffe zugelassen sind. Dabei sind die individuellen Erscheinungsbilder – z.B. Farbe, Maserung – sowie andere wichtige Eigenschaften der geplanten Hölzer besonders zu beachten.
  • Die Möglichkeit einer „beweglichen“ Nutzung im Raum, um unterschiedlichen bzw. sich wandelnden Bedürfnissen entsprechen zu können.
  • Das Besondere eines handwerklichen Produkts herauszustellen.
  • Eine begründete Abstimmung von Produktidee und Detailgestalt, z.B. in welcher Weise wir durch Gestalt, Farbgebung und Werkstoffwahl angeregt werden, den Gegenstand zu benutzen.

Die Teilnehmer müssen die genannten Hinweise nicht gänzlich erfüllen, eigene Schwerpunktsetzungen von «Holz bewegt» und weitergehende Interpretationen sind möglich. Der Gegenstandsbereich der einzureichenden Entwürfe ist relativ weit gefasst, um die breite Palette der Holzverwendung in einer Ausstellung zu dokumentieren, z.B. Raumteile, Möbel (auch für den Außenbereich), Möbelteile, Skulpturen, Interieur sowie Gegenstände des täglichen Gebrauchs.

Im Mittelpunkt steht die Frage: „Was ist alles möglich aus Holz?“

Schwerpunkt-Thema „Altes Wissen und neue Erkenntnisse“

Im Prinzip kannst Du Dich mit jedem Entwurf, der einen Bezug zu Holz und einen Anspruch an Nachhaltigkeit, Verarbeitungsqualität und Originalität hat, bewerben.
Das Schwerpunkt-Thema „Altes Wissen und neue Erkenntnisse“ möchte Dich dazu inspirieren, Deinen Ideenreichtum auf weitergehende Gedanken im Umgang mit Holz zu konzentrieren:

Es geht vor allem um die Historie (von der wir lernen können) und die Gegenwart (mit ihren vielfältigen Möglichkeiten), letztlich um eine Integration dieser beiden Pole.
Das Thema berührt verschiedene Aspekte, die bei der Produktentwicklung eine Rolle spielen, z.B.: Die konzeptionell-gestalterische Ebene, konstruktive Fragen inkl. des gewählten Materials, die Fertigungsebene. Hier schreibe ich mal „Kunterbuntstichwörter“ auf, die ein Ansatzpunkt für Dich sein können:

  • Möbeltypen, die heute so gut wie verschwunden sind, z.B. der Waschtisch, der Sekretär (Rekultivierung des Schreibens von Hand?), mechanische Möbel (19 Jhd.), „Geheimfach-Möbel“, z.B. Abraham und David Roentgen (18 Jhd.)?
  • Formensprache vergangener Epochen, aktuell interpretierbar? Kann es ein neues Rokkoko-Möbel geben (historische Bedingungen prüfen)?
  • Das „Einspar-Exponat“, an Material, an Energie, neue Materialkombinationen?
  • Ist nach Gebrauchsende eine „sortenreine Trennung“ ohne großen Energieaufwandt möglich?
  • Besondere Verfahren, z.B. Bugholz (siehe »Holz bewegt« 5 & 6)?
  • Rohe oder beschichtete Oberflächen mit ihren Konsequenzen für Nutzer und Umwelt?
  • Wie lassen sich durch die Art der Konstruktion und der Fertigung Chlorkohlenwasserstoffe und andere Treibhausgase minimieren/vermeiden?

Für uns als Ausstellungsmacher wichtig:

Über die vergangenen Ausstellungen haben wir beobachtet, dass Exponate, die zum „Fass-mich-an“ auffordern, den Besucher vom nüchternen Betrachter zum aktiven Mitmacher werden lassen. Greifen führt leichter zu Begreifen!

Also: Wer sich die bisherigen Kriterien als Orientierungspunkt wählt bzw. seine Bewerbung schon abgegeben hat, wird in keiner Weise benachteiligt. Aber wir bitten alle, unser diesjähriges Schwerpunktthema aufzugreifen.

Die bisherigen 6 Wettbewerbspreise bleiben weiter bestehen ( Wettbewerb 2013 / Wettbewerb 2015 / Wettbewerb 2017 / Wettbewerb 2019).

Die Preise (je 1000 EURO)

Sie werden kurz vor Ausstellungsbeginn von der Jury bestimmt:

  • Innovationspreis (Handwerkskammer Hamburg)
  • Designpreis (Tischlerei Käsebier, Hamburg)
  • Umweltpreis (FNR Fachagentur für nachhaltige Rohstoffe)
  • Preis für Produktqualität (Sponsor noch offen)
  • Sonderpreis zum Schwerpunktthema „Altes Wissen und neue Erkenntnisse“
  • Sonderpreis für innovative Furnieranwendung (IFN, Initiative Furnier und Natur)

Die Preise werden zur Ausstellungseröffnung überreicht, zum Teil durch die Sponsoren selbst. Daneben erhalten alle Aussteller*innen je fünf Kataloge.

Holzbearbeitungen

im Sinne von gestaltender Arbeit haben in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewonnen. Schauen wir in die Baugeschichte, so ist an vielen Gegenständen und Orten dokumentiert, wie Holz verarbeitende Gewerke unsere gesamte Kultur entscheidend mit geprägt haben.

Aber gibt es heute überhaupt noch eine Chance, im Handwerk gestalterisch und kulturbildend tätig zu sein?
Wir denken, dass das Holzhandwerk gerade dazu berufen ist, in diesem Sinne aktiv zu werden und vor dem Hintergrund unseres reichen kulturellen Erbes sich u.a. mit folgenden Fragen beschäftigen sollte:

  • nachhaltige Konzepte zu entwickeln
  • potentielle Nutzer bzw. Käufer zu beraten
  • der Poesie des Materials und der Gegenstände mehr Ausdruck zu verleihen
  • das Potential des gewählten Holzes auszuschöpfen bzw. zu erweitern
Veranstaltet

werden Wettbewerb und Ausstellung von der Initiativgruppe «Holz bewegt» sowie einer Kooperation aus Gewerbeschule Gsechs, dem Museum der Arbeit – Stiftung Historische Museen Hamburg, dem Fachverband Tischler Nord und der Handwerkskammer Hamburg.
Mit dem 7. Wettbewerb freuen wir uns auf ein weiterhin konstruktives Miteinander.

Die zweimonatige Ausstellung wird voraussichtlich von Ende März bis Anfang Juni 2021 im Museum der Arbeit stattfinden.
Neben der Ausstellung der Exponate wollen wir den Besuchern eine „lebendige Werkstatt“ vorstellen, zum Beispiel verschiedene historische und moderne Arten der Holzbearbeitung, wie z.B. das Drechseln, das Holzbiegen u.a.. Daneben halten wir den „Kindertisch“ vor, wo Groß und Klein Kreatives aus Holz und Leim „zaubern“ können.

Während der Ausstellungszeit finden begleitende Vorträge und Events statt, um die Zukunftsthemen „Nachhaltigkeit“, „Holz“ und „Design“  in der Öffentlichkeit zu verankern.

Teilnehmen

können folgende Personen bzw. Personengruppen:
Auszubildende, Gesellinnen, Gesellen, Meisterinnen und Meister von holzverarbeitenden Gewerken, die bei der Anmeldung nicht älter als 35 Jahre sind. Angesprochen sind auch Studierende oder einfach „Holzinteressierte“.

Es ist auch möglich, Gruppenentwürfe einzureichen, z.B. Projekte von Berufs-, Fach- und Hochschulen. Zugelassen werden zudem Entwürfe, die bereits realisiert sind und nicht länger als drei Jahre zurückliegen.

Eingereicht

werden bemaßte zeichnerische Darstellungen auf bis zu zwei DIN-A4 Seiten sowie eine DIN-A4 Seite, auf der das Konzept des Entwurfs in Bezug zu «Holz bewegt» schriftlich zu erläutern ist.

Zusätzlich können max. drei Farbfotos (20×30 cm) eingereicht werden, z.B. von Modellen, um die geplanten Details oder Funktionen veranschaulichen zu können. Darüber hinaus ist es möglich Materialproben bis zur DIN-A4 Größe beizulegen.

Von der realen Größe der Stücke her werden keine Vorgaben gemacht, aber das Prinzip »Weniger ist mehr« ist auch hier zu beherzigen, denn es gilt, die Fertigungszeit in einem überschaubaren Rahmen zu halten, damit die Gegenstände dann auch termingerecht gebaut werden können.

Die Teilnehmer können sich mit maximal zwei Entwürfen bewerben, die von der Jury gesondert geprüft werden.

Das Bewerbungsformular für den Wettbewerb ist bis spätestens 31.08.2020 (Poststempel) an folgende Adresse zu richten:

Gsechs

Wettbewerb «Holz bewegt»
Richardstraße 1
22081 Hamburg

040-42 88 600
01577-83 20 586
anmeldung@holzbewegt.info

Eine Jury aus anerkannten Möbel- und Design-Fachleuten prüft Anfang September 2020 die Entwürfe und entscheidet über die Aufnahme in die Ausstellung.
Mitglieder der Jury:

  • Ruth Gehler ( MA, Architektur )
  • Prof. Dr. Rita Müller ( Museum der Arbeit )
  • Tischlermeister Diedrich Bock
  • Jan-Erik Gerdt ( Architekt und Innenarchitekt )
  • Tischlermeister Andre Meckelnborg (Oldenburg in Oldb.)
  • Andreas Rönnau ( Handwerkskammer Hamburg )
  • Tischlermeister Christian Seiler

Bis Mitte September 2020 erhalten die Bewerber*innen Bescheid, ob sie mit dem eingereichten Exponat in die Ausstellung kommen. Mit der Anmeldung der Teilnehmer gelten die Wettbewerbsbedingungen als anerkannt.

Weitere Abläufe

Fototermin für den Katalog: Voraussichtlich Mitte Januar 2021 in der Gsechs. Der Fototermin erscheint demnächst hier auf unserer Website sowie weitere Termine und Vorgaben, die die Umsetzung der Ausstellung betreffen.

Ausgestellt

werden, je nach Größe der Stücke, ca. 40 bis 50 Objekte. Die Veranstalter erwarten bei der Realisierung eine sorgfältige Ausführung.

Zur Ausstellung erscheinen ein Katalog mit farbigen Abbildungen, ein DIN-A1 Plakat und verschiedene Flyer.
Um ein ausreichendes Zeitvolumen für die Erstellung des Ausstellungskatalogs zu haben, müssen die Stücke rechtzeitig vor Ausstellungsbeginn im Frühjahr 2021 angeliefert werden. Der genaue Termin der Anlieferung wird im Herbst 2020 benannt.

Die Rechte am Entwurf bleiben uneingeschränkt bei den Teilnehmern.
Mit Ihrer Anmeldung erklären sich die Teilnehmer damit einverstanden, dass Fotos von den Exponaten zu Ausstellungs- und Informationszwecken veröffentlicht werden. Für die Verweildauer im Museum sind die eingereichten Objekte durch die Veranstalter versichert.

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Freude am Entwerfen und ein gutes Gelingen!