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KlapphockerIn der Zeit vom 01.09. bis 24.09.2022 reisten 16 Mitglieder des Forums „Outgoing 2022“ der…
Gestaltung kann verbinden: 12 Entwürfe zeigen, wie Möbel und Objekte Begegnung, Austausch und Gemeinschaft ermöglichen – ein Thema, das »Holz bewegt« seit dem Wettbewerbsjahrgang 2017 immer wieder aufgreift.
Wenn Möbel, Objekte oder Spiele zum Dialog einladen, entsteht ein Raum für Begegnung. Dieses Thema vereint Arbeiten, die mitdenken, mitfühlen, mitspielen – für ein Miteinander statt ein Nebeneinander.
Die hier versammelten Entwürfe greifen soziale Aspekte auf – mal spielerisch, mal provokant, mal poetisch. Sie fördern Kommunikation, regen zur Zusammenarbeit an oder bieten Perspektiven, wo sonst Trennung herrscht.
Soziales Möbeldesign ist bei »Holz bewegt« kein neuer Gedanke. Der Wettbewerb 2017 stand komplett unter dem Motto „Soziale und kommunikative Aspekte“ – gesucht wurden Entwürfe, die Interaktion und Austausch zwischen Menschen anregen.
Der Bugholz-Stuhl aus diesem Jahrgang wurde ausgezeichnet, weil er durch seine Konstruktion „die Kommunikation in Gruppen fördert“. Das Baumkarussell gewann den eigens dafür geschaffenen Sonderpreis „Soziale & kommunikative Aspekte“, weil es Kinder zum gemeinsamen Spiel zusammenbringt. Und die Skulptur „nu“ erhielt den Sonderpreis „Mensch & Raum“ – eine Einladung, über die eigene Rolle in der Gemeinschaft nachzudenken.
Auch später griff der Wettbewerb das Thema wieder auf: Im Wettbewerb 2023 (Motto „verbinden“) ging der Sonderpreis „Verbindungen“ an Schüler:innen der Stadtteilschule Alter Teichweg – ihre Skulpturen verdeutlichen soziale Gegensätze im Stadtteil und zeigen, welches Potenzial Holzhandwerk als Kunstform hat.
In Zeiten von Individualisierung und Vereinzelung setzen diese Arbeiten ein Statement für Nähe, Beteiligung und die Kraft des gemeinsamen Erlebens – und stehen damit in einer Linie mit Upcycling und anderen Themen, bei denen Haltung genauso zählt wie Handwerk.
Objekte oder Möbel, die Begegnung, Austausch oder gemeinsames Erleben fördern – vom Spiel über die Sitzbank bis zur Skulptur mit gesellschaftlichem Kommentar.
Ja, 2017 stand der gesamte Wettbewerb unter dem Motto „Soziale und kommunikative Aspekte“. Seitdem taucht das Thema in Entwürfen verschiedener Jahrgänge wieder auf.
Nein. Entscheidend ist die Wirkung – ob ein Möbel Menschen zusammenbringt oder zum Nachdenken über Gemeinschaft anregt, auch wenn das nicht der ursprüngliche Anlass war.
Gruppenprojekte passen thematisch oft gut, sind aber kein Muss – auch Einzelarbeiten mit sozialem Anspruch gehören hierher.
Durchaus – mehrere Entwürfe verbinden soziale und ökologische Aspekte, etwa wenn gemeinsames Bauen mit Ressourcenschonung einhergeht.
Achte beim Durchsehen auf die Bandbreite: Spiele, Sitzmöbel, Skulpturen und Objekte, die zur Begegnung einladen.