Natürliches Design: Formen, die aus der Natur kommen

Auf einen Blick

Form folgt der Natur: 8 Entwürfe übersetzen Äste, Nester und Naturphänomene direkt in Holzobjekte – lange vor dem Trend „biophiles Design".

Manche Entwürfe übersetzen Naturphänomene fast unmittelbar in Holz: ein Ast als Garderobenhaken, ein Nest als Lampenschirm, eine Schatulle, die an gewachsene Formen erinnert. 8 Entwürfe aus dem Archiv zeigen, wie unmittelbar Naturbeobachtung zu Gestaltung werden kann – nicht als Dekor, sondern als Formfindungsprinzip.

Das unterscheidet „Natürliches Design“ von Materialehrlichkeit: Dort geht es um den ehrlichen Umgang mit dem Material selbst, hier um die Inspirationsquelle der Form. Beides kann zusammenfallen, muss es aber nicht.

Häufige Fragen

Was bedeutet „Natürliches Design" bei »Holz bewegt«?

Entwürfe, deren Form erkennbar von einem Naturphänomen abgeleitet ist – vom Ast bis zum Nest –, nicht nur die Verwendung von Holz als Material.

Ist das dasselbe wie Materialehrlichkeit?

Nein. Materialehrlichkeit bezieht sich auf den ehrlichen Umgang mit dem Werkstoff selbst, natürliches Design auf die Inspirationsquelle der Form. Beides kann sich überschneiden.

Was hat das mit „biophilem Design" zu tun?

Biophiles Design ist der aktuelle Fachbegriff für die positive Wirkung natürlicher Formen und Materialien auf Menschen – ein Trend, den diese Entwürfe oft vorweggenommen haben.

Muss die Naturform funktional sein?

Nicht zwingend, aber die überzeugendsten Entwürfe nutzen sie nicht nur dekorativ, sondern lassen sie auch zur Funktion beitragen.

Gibt es eine eigene Wettbewerbskategorie dafür?

Nein, „Natürliches Design“ ist ein inhaltliches Thema, keine eigene Bewertungskategorie der Jury.

Vom Ast als Garderobenhaken bis zum Nest als Lampe – alle naturnahen Entwürfe im Überblick: