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StehleuchteDiese Stehleuchte kombiniert technisches Feingefühl mit gestalterischer Klarheit: Ein innovativer Auszug mit Dreh-Encoder steuert die…
Handwerk in Bewegung: 8 Entwürfe zeigen, was passiert, wenn Technik und Gestaltung verschmelzen – von der ausziehbaren Leuchte bis zum wandelbaren Tisch.
Ausgeklügelte Mechanik bringt Möbel in Bewegung – funktional, präzise und manchmal überraschend poetisch. Hier zeigen junge Gestalter:innen, was passiert, wenn Technik und Handwerk verschmelzen.
Mechanik im Möbelbau ist mehr als Technik – sie ist Ausdruck von Funktion, Kreativität und Präzision. Ob Tische mit unsichtbarem Hubmechanismus, Lichtquellen, die durch Bewegung reguliert werden, oder multifunktionale Möbel, die sich mit einem Dreh komplett verändern: Diese Stücke zeigen, wie technische Raffinesse im Alltag erlebbar wird.
Typische Merkmale dieser Entwürfe:
Möbel, die sich verwandeln, sind kein neues Bedürfnis. Schiffsmöbel mussten seit jeher Platz sparen und trotzdem stabil bleiben – daher klappbare Tische, versenkbare Betten, drehbare Fächer. Die Shaker-Bewegung in den USA entwickelte im 19. Jahrhundert klappbare Stühle, die an die Wand gehängt werden konnten, wenn der Raum für etwas anderes gebraucht wurde: Funktion und Sparsamkeit als gestalterisches Prinzip, nicht als Kompromiss.
In kleinen Stadtwohnungen ist genau dieses Bedürfnis heute wieder aktuell: Möbel, die mehr können als eine Funktion zu erfüllen, gewinnen an Bedeutung, wenn Wohnraum knapp und teuer ist. Mechanik wird damit vom technischen Detail zur Antwort auf eine sehr konkrete, gegenwärtige Frage.
Viele der gezeigten Entwürfe nutzen Mechaniken, um Möbel anpassungsfähig und langlebig zu machen. Sie lassen sich reparieren, erweitern oder transformieren – ein klares Statement für Nachhaltigkeit im Handwerk. Ein Möbel, das mehrere Funktionen abdeckt, ersetzt im besten Fall gleich mehrere andere.
Präzise Mechanik entsteht oft im Zusammenspiel zweier Techniken: Wo Bewegungen millimetergenau passen müssen, kommt häufig CNC-Fräsen zum Einsatz – kombiniert mit den gleichen Prinzipien, die auch schraubenloses Design prägen: lösbar, nachjustierbar, reparierbar statt starr verklebt.
Möbel, deren Funktion von einer beweglichen Mechanik abhängt – Auszüge, Drehmechanismen, Klappsysteme oder ähnliches, nicht nur ein bewegliches Detail am Rand.
Nein, es zählt auch die durchdachte Kombination bestehender Mechaniken mit eigener Holzkonstruktion – entscheidend ist die gestalterische Integration.
Präzise Mechanik braucht enge Toleranzen. CNC-Fräsen ermöglicht Passungen, die von Hand deutlich mehr Übung erfordern würden.
Nicht zwangsläufig – gut konstruierte, reparierbare Mechanik kann ein Möbel sogar länger im Gebrauch halten, weil es sich an wechselnde Bedürfnisse anpasst.
Die genaue Kategorie variiert je Wettbewerbsjahrgang, technische Raffinesse fließt aber regelmäßig positiv in die Jurybewertung ein.
Am besten versteht man diese Möbel in Bewegung – schaut euch die Videos zu den einzelnen Entwürfen an, wo vorhanden: