Anmeldung 2017

Das Anmeldeformular kann hier heruntergeladen werden.

Der Wettbewerb

richtet sich an den Holz verarbeitenden Nachwuchs in Niedersachsen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein, sowie anderen Ländern aus dem Norden (Dänemark, Schweden, Polen, Niederlande). Wir wollen mit dieser Initiative den gestalterisch-konzeptionellen Ansatz im Bereich von Aus- und Weiterbildung fördern. Die dem Wettbewerb innewohnenden Gedanken sollen die Teilnehmer dazu bewegen, „Gestalt und Nutzen“ wieder stärker miteinander zu verbinden.

Beispielhaft seien folgende Hinweise gegeben:

  • Ressourcenschonende Konstruktionen und Herstellungsweisen
  • Holz steht als Hauptwerkstoff (Furnier, Vollholz u.a.) eindeutig im Vordergrund, obwohl auch andere Werkstoffe zugelassen sind. Dabei sind die individuellen Erscheinungsbilder – z.B. Farbe, Maserung – sowie andere Eigenschaften der geplanten Hölzer besonders zu beachten.
  • Die Möglichkeit einer „beweglichen“ Nutzung im Raum, um unterschiedlichen bzw. sich wandelnden Bedürfnissen entsprechen zu können.
  • Das Besondere eines handwerklichen Produkts herauszustellen.
  • Eine begründete Abstimmung von Produktidee und Detailgestalt, z.B. in welcher Weise wir durch Gestalt, Farbgebung und Werkstoffwahl angeregt werden, den Gegenstand zu benutzen.

Die Teilnehmer müssen die genannten Hinweise nicht gänzlich erfüllen, eigene Schwerpunktsetzungen von «Holz bewegt» und weitergehende Interpretationen sind möglich. Der Gegenstandsbereich der einzureichenden Entwürfe ist relativ weitgefasst, um die breite Palette der Holzverwendung in einer Ausstellung zu dokumentieren, z.B. Raumteile, Möbel (auch für den Außenbereich), Möbelteile, Interieur sowie Gegenstände des täglichen Gebrauchs.

Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Holzanwendungen, zum Beispiel auch Fassaden oder Holzbauten. Es ist auch möglich, sich mit Modellen zu bewerben.

2015

war in vielerlei Hinsicht ein turbulentes und auch tragisches Jahr; einige Entwicklungen haben weit zurückliegende Ursachen, einige Ereignisse haben mehr aktuelle Hintergründe, z.B.:

  • fortschreitende Umweltkatastrophen, wie etwa die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastikabfälle
  • Menschen fliehen vor Krieg und Hunger
  • Anschläge auf Flüchtlinge in Europa
  • Terroranschläge auf der ganzen Erde
  • Das Auseinanderdriften der verschiedenen sozialen Schichten und die daraus resultierenden Benachteiligungen.

Für uns stellt sich die Frage, in welcher Weise wir als «Holz bewegt» reagieren:

  • Einerseits wollen wir uns die Freude am Entwerfen nicht nehmen lassen und dem Gestalten und Bauen „keinen Deckel aufsetzen“. Die bisherigen Bewerbungskriterien sollen deshalb weiterhin gelten.
  • Andererseits können wir uns den aktuellen Problemen nicht verschließen und wollen versuchen, sie in die Entwurfsarbeit einzubeziehen.

Aus diesem Grunde haben wir für 2016 ein Schwerpunktthema ausgerufen, das „kommunikative und soziale Aspekte“ lautet. Wir gehen davon aus, dass die o.a. fortschreitenden und aktuellen Krisen zu einem großen Teil „kommunikative und soziale Ursachen“ haben.

Den «Holz bewegt»-Sonderpreis wollen wir 2017 deshalb diesem Thema widmen.

Hier einige Hinweise als Beispiele, was wir mit „sozialen und kommunikativen Aspekten“ meinen:

  • Möbel und andere Dinge des Alltags, die in der Lage sind, die Kommunikation und das soziale Miteinander zu initiieren/zu fördern
  • Möbel/Einrichtungen und Anderes für gemeinschaftlich genutzte Räume, z.B. Schulen, Flüchtlingsunterkünfte, Kitas u.a.
  • Möbel/Exponate für Menschen mit Beeinträchtigungen/Behinderungen
  • Exponate, die einen „hohen Wirkungsgrad aufweisen“, z.B. die Minimierung des Aufwands bei Maximierung eines möglichen Nutzens.

Also: Wer sich die bisherigen Kriterien als Orientierungspunkt wählt, bzw. seine Bewerbung schon abgegeben hat, wird in keiner Weise benachteiligt, aber wir bitten alle, unser diesjähriges Schwerpunktthema aufzugreifen.

Die bisherigen vier Wettbewerbspreise bleiben weiter bestehen ( Wettbewerb 2013 / Wettbewerb 2015 ).

Holzbearbeitungen

im Sinne von gestaltender Arbeit haben in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewonnen. Schauen wir in die Baugeschichte, so ist an vielen Gegenständen und Orten dokumentiert, wie Holz verarbeitende Gewerke unsere gesamte Kultur entscheidend mit geprägt haben.

Aber gibt es heute überhaupt noch eine Chance, im Handwerk gestalterisch und kulturbildend tätig zu sein?
Wir denken, dass das Holzhandwerk gerade dazu berufen ist, in diesem Sinne aktiv zu werden und vor dem Hintergrund unseres reichen kulturellen Erbes sich u.a. mit folgenden Fragen beschäftigen sollte:

  • Nachhaltige Konzepte zu entwickeln
  • Potentielle Nutzer bzw. Käufer zu beraten
  • Der Poesie des Materials und der Gegenstände mehr Ausdruck zu verleihen
  • Das Potential des Holzes auszuschöpfen bzw. zu erweitern
Veranstaltet

werden Wettbewerb und Ausstellung von einer Kooperation aus Gewerbeschule Gsechs, dem Museum der Arbeit – Stiftung Historische Museen Hamburg, dem Fachverband Tischler Nord, der Handwerkskammer Hamburg und einem „Freundeskreis Holz bewegt“.
Mit unserem 5. Wettbewerb feiern wir 2016 ein kleines Jubiläum und hoffen auf ein weiteres konstruktives Miteinander. Wir wollen 2016 neben Norddeutschland auch die Nachbarländer Deutschlands im Nord- und Ostseeraum ansprechen und dazu erste Kontakte mit Designschulen und beruflichen Schulen knüpfen. Wir erhoffen uns davon eine Bereicherung von Wettbewerb und Ausstellung.

Die zweimonatige Ausstellung wird voraussichtlich vom 07. April bis zum 11. Juni 2017 im Museum der Arbeit stattfinden. Vor Ausstellungsbeginn vergibt die Jury Wettbewerbspreise in verschiedenen Kategorien.
Neben der Ausstellung der Exponate wollen wir den Besuchern eine „lebendige Werkstatt“ vorstellen, zum Beispiel verschiedene historische und moderne Arten der Holzbearbeitung.

Der Wettbewerb soll weiterhin in einem zweijährigen Turnus veranstaltet werden und sich als eine feste Institution etablieren.

Während der Ausstellungszeit finden begleitende Vorträge statt, um die Zukunftsthemen »Holz«, »Design« und »Nachhaltigkeit« in der Öffentlichkeit zu verankern.

Teilnehmen

können folgende Personen bzw. Personengruppen:
Auszubildende, Gesellinnen, Gesellen, Meisterinnen und Meister von holzverarbeitenden Gewerken, die bei der Anmeldung nicht älter als 35 Jahre sind. Angesprochen sind auch Studierende.

Es ist auch möglich, Gruppenentwürfe einzureichen, z.B. Projekte von Berufs-, Fach- und Hochschulen. Zugelassen werden zudem Entwürfe, die bereits realisiert sind und nicht länger als drei Jahre zurückliegen.

Eingereicht

werden bemaßte zeichnerische Darstellungen auf bis zu zwei DIN-A4 Seiten sowie eine DIN-A4 Seite, auf der das Konzept des Entwurfs in Bezug zu «Holz bewegt» schriftlich zu erläutern ist.

Zusätzlich können max. drei Farbfotos (20×30 cm) eingereicht werden, z.B. von Modellen, um die geplanten Details oder Funktionen veranschaulichen zu können. Darüber hinaus ist es möglich Materialproben bis zur DIN-A4 Größe beizulegen.

Von der realen Größe der Stücke her werden keine Vorgaben gemacht, aber das Prinzip »Weniger ist mehr« ist auch hier zu beherzigen, denn es gilt, die Fertigungszeit in einem überschaubaren Rahmen zu halten, damit die Gegenstände dann auch termingerecht gebaut werden können.

Die Teilnehmer können sich mit max. zwei Entwürfen bewerben, die von der Jury gesondert geprüft werden.

Die Bewerbungen für den Wettbewerb sind bis spätestens 15.09.2016 (Poststempel) an folgende Adresse zu richten:

Gsechs

Wettbewerb «Holz bewegt»
Richardstraße 1
22081 Hamburg

040-42 88 600
01577-83 20 586
anmeldung@holzbewegt.info

«Holz bewegt» auf Facebook

Eine Jury aus anerkannten Möbel- und Design-Fachleuten prüft die Entwürfe vor dem Hintergrund der Wettbewerbskriterien.

Bis Anfang Oktober 2016 werden die Teilnehmer benachrichtigt, ob sie für die Ausstellung in Hamburg eingeladen werden und damit den Entwurf realisieren können. Mit der Anmeldung der Teilnehmer gelten die Wettbewerbsbedingungen als anerkannt.

Ausgestellt

werden, je nach Größe der Stücke, ca. 40 bis 50 Objekte. Die Veranstalter erwarten bei der Realisierung eine einwandfreie fachliche Ausführung.

Zur Ausstellung erscheinen ein Katalog mit farbigen Abbildungen, ein DIN-A1 Plakat und ein Flyer. Um ein ausreichendes Zeitvolumen für die Erstellung des Ausstellungskatalogs zu haben, müssen die Stücke rechtzeitig vor Ausstellungsbeginn im Frühjahr 2017 angeliefert werden. Der genaue Termin der Anlieferung wird im Herbst 2016 benannt.

Die Rechte am Entwurf bleiben uneingeschränkt bei den Teilnehmern.
Mit Ihrer Anmeldung erklären sich die Teilnehmer damit einverstanden, dass Fotos von den Exponaten zu Ausstellungs- und Informationszwecken veröffentlicht werden. Für die Verweildauer im Museum sind die eingereichten Objekte durch die Veranstalter versichert.

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Freude am Entwerfen und ein gutes Gelingen!

  1. Holger Sager sagt:

    Moin moin, würde gerne eueren Newsletter abonnieren.
    Holz bewegt doch jeden der mit Holz arbeitet.

    Beste Grüße aus Oldenburg

    H. Sager

    • Moin Herr Sager,

      vielen Dank für Dein bewegte Interesse an unserem Newsletter! Ich habe Dich bereits zum Newsletter angemeldet.
      Für alle anderen, die nach der Möglichkeit suchen: Man kann sich hier für den Newsletter registrieren.

      VG
      Jens

  2. Guten Tag, ich möchte Ihren Newsletter erhalten. Danke dafür und freundliche Grüße – J. Kruse

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